Am 13. Februar 2026 ist es wieder soweit: Der Newsletter „Klimafolgen und Anpassung“ feiert seine 100. Ausgabe. Seit seiner Einführung im Jahr 2007 hat sich dieser Newsletter zu einem zentralen Medium für die Klimaanpassungscommunity entwickelt und informiert über wichtige Maßnahmen zur Klimaanpassung in Deutschland. Die Abonnentenzahl überschreitet im Frühjahr 2025 erstmals die 10.000-Marke und bietet damit eine breite Plattform für den Austausch über Klimaanpassungsthemen. Der Newsletter hat sich von einem Grundlagenverständnis hin zu konkreten Maßnahmen und deren Umsetzung weiterentwickelt (siehe auch Umweltbundesamt).
Ein weiterer spannender Anlass ist der Bundespreis „Blauer Kompass“, der in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen feiert. Dieser Preis zeichnet innovative Projekte zur Klimavorsorge und Anpassung an Klimawandelfolgen aus. Besonders hervorzuheben ist die neu eingeführte Kategorie für Schulprojekte, die eine eigene Plattform für junge Ideen im Kampf gegen den Klimawandel schafft. Bewerbungen sind bis zum 20. März 2026 möglich, und der Preis ist in jeder Kategorie mit 25.000 Euro dotiert (siehe auch Deutsches Klimaportal).
Klimaanpassung: Ein dringendes Thema
Die Dringlichkeit von Klimaanpassungsmaßnahmen wird durch die Zunahme von Extremwetterereignissen in Deutschland unterstrichen. Bundesumweltminister Carsten Schneider hebt hervor, dass die spürbaren Auswirkungen des Klimawandels im Alltag der Menschen immer deutlicher werden. Der Wettbewerb „Blauer Kompass“ bietet nicht nur eine Plattform zur Präsentation von Engagement in der Klimavorsorge, sondern fördert auch kreative Lösungen, die insbesondere von jungen Menschen stammen (siehe auch Deutsches Klimaportal).
Die Klimaanpassung wird in Deutschland und internationalen Städten wie Kopenhagen und Paris aktiv umgesetzt. 2024 war das wärmste Jahr seit Beginn der Messungen in Deutschland, und die Schäden durch Hitzewellen, Dürren und Überschwemmungen werden bis 2029 auf bis zu 125 Milliarden Euro geschätzt. Es ist klar, dass Klimaanpassung und Klimaschutz Hand in Hand gehen müssen, um die Herausforderungen des Klimawandels adäquat zu bewältigen (siehe auch Deutschlandfunk).
Förderung und Finanzierung von Klimaanpassungsmaßnahmen
Um den Kommunen bei der Umsetzung von Klimaanpassungsstrategien zu helfen, stellt der Bund 820 Millionen Euro für 2026 bereit. Die Kommunen haben jedoch ein Rekorddefizit von fast 25 Milliarden Euro, was die Notwendigkeit weiterer finanzieller Mittel verdeutlicht. Der Klimaanpassungsgesetz des Bundes (KAnG) fordert die Länder und Kommunen auf, eigene Konzepte zu erarbeiten, um die Auswirkungen des Klimawandels zu minimieren. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Hitze-Apps, Trinkbrunnen und die Entsiegelung von Flächen, um mehr Grünräume zu schaffen (siehe auch Deutschlandfunk).
Abschließend lässt sich sagen, dass die Entwicklungen im Bereich Klimaanpassung in Deutschland nicht nur notwendig sind, sondern auch eine spannende Herausforderung darstellen. Die Kombination aus innovativen Projekten, der Förderung durch den Bund und dem Engagement der Bürger ist entscheidend, um die Zukunft lebenswert zu gestalten und die Auswirkungen des Klimawandels bestmöglich zu bewältigen. Der Wettbewerb „Blauer Kompass“ ist ein tolles Beispiel dafür, wie kreative Ideen und gemeinsames Handeln zu positiven Veränderungen führen können.